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© Herfried Marek

Denkmalschutz

Schloss Großsölk / Naturparkhaus

(Foto: © Thomas Guggenberger)

Das historische Haus wurde im 14. Jhd. erbaut und hatte seit jeher für die alten Handelswege über den Sölkpass eine wichtige Funktion. Bis ins 17. Jhd. war das Schloss im Besitz der jeweiligen Landesfürsten, die es letztendlich im Jahre 1617 an den Orden der Jesuiten verkauften. Nach der Auflösung des Ordens war das Haus ein Pfarrhof und seit 1998 ist das Schloss der Sitz des Naturparkhauses.

Es handelt sich um einen von einer Bruchsteinmauer umgebenen dreigeschossigen spätgotischen Bau mit unregelmäßiger Fensterausteilung und im Inneren spitzbogigen Stichkappentonnen.

"Natura Mirabilis"
In sechs mittelalterlichen Schlossräumen präsentiert sich die Dauerausstellung "Natura Mirabilis". Sie betreten eine Welt vor 200 Jahren als Johann von Hohensee noch im Schloss lebte und forschte. In moderner Optik, mittels virtueller Notizbücher und interaktiver Stationen, sehen Sie spannende Natur- und Kulturphänomene. Sie wandern auf den uralten Spuren der Säumer, sehen die ereignisreiche Schlossgeschichte, bestaunen bedrohte Tierarten, erleben Lawinenabgänge und hören wie Moore und Bergseen plätschern.

Sonderausstellung: "Das Gold der Almen"
Wir präsentieren in der Schlossgalerie die Sonderausstellung "Das Gold der Almen". Der Ennstaler Steirerkäs ist ein regionaltypisches bäuerliches Produkt mit langer Tradition und Geschichte. Eingebettet in der kulturellen Entwicklungsgeschichte zeigt die Ausstellung vom Mittelalter bis in die Moderne die uralte Käsetradition.
Kunst im Schloss:
Wechselausstellungen -  jährlich neu konzipiert.
Kirche St. Leonhard
Die Kirche St. Leonhard war bis zum Einzug der Jesuiten der ehemalige herrschaftliche Pferdestall der adeligen Schlossbesitzer. Im Jahre 1743 wurde der Stall von den Ordensbrüdern als Kirche umgebaut.

Naturparklabor
Für unsere Hobbyforscher bieten wir ein Indoor- und Outdoorprogramm. Verschiedene Module stehen im Schlosslabor zur Auswahl: Wasser, Wald und Kräuter. Im Labor stimmen wir die Teilnehmer auf das jeweilige Thema ein und wechseln anschließend in das Arbeitsfeld Natur. Wir suchen nach Marmor, forschen nach Köcherfliegen-Larven und lockern uns mit waldpädagogischen Spielen auf. Ein Besuch im Naturpark Sölktäler wird zu einem unvergesslichen Naturerlebnis.
Jeden Montag um 9 Uhr (von Anfang Mai bis Mitte Oktober)
Anmeldung: nur gegen Voranmeldung bis Sonntag, Schlossnummer: +43 676 90 04 741

Café und Schlossgarten
Umringt von den alten Wehrmauern sitzen die Gäste im mittelalterlichen Schlosshof und können in Ruhe einen Imbiss genießen. Zurück zum Ursprung ist unser Motto und kredenzen neben Kuchen und Kaffee Produkte aus der Region. Eine Tasse Kräutertee aus dem Jesuitengarten, der Steirerkäse von unseren Almen, der Goldmelissensaft vom Biobauern oder ein Glas Erzherzog-Johann-Wein haben einen festen Platz auf unserer Karte.

Öffnungszeiten
Schloss Großsölk, "Natura Mirabilis", Sonderausstellung, Kirche St. Leonhard, Cafe Mirabilis; Mitte Mai bis Mitte Oktober - geöffnet Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Führungen gegen Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich!

Kontakt:
Naturparkhaus Schloss Großsölk
Großsölk 55
8961 Sölk
Schlosstelefon: +43-676-90 04 741
oder +43-3685-20903 - Naturpark Infobüro
E-Mail: naturpark@soelktaeler.at
Website: http://www.soelktaeler.at

Denkmalanlage Niederschloss Großsölk

Die unter dem Hochschloss in Sattellage angeordnete Denkmalanlage Niederschloss Großsölk besteht aus Schlossgebäude, Speicher mit Mühleneinrichtung, Wirtschaftsgebäude sowie Terrassenmauern, Zaunpfeilern und Bildstock des ehemaligen Jesuitengartens. Die Einzelgebäude in Verbindung mit den Baustrukturen des Gartens sowie die räumliche Beziehung zueinander als Anlage dokumentieren ein sehr seltenes Beispiel eines jesuitisch geprägten und im Wesentlichen nur geringfügig nachträglich adaptierten ländlichen Ansitzes des 17. Jhdts., in dem wirtschaftliche Erfordernisse, gehobene ländliche Wohnkultur und Repräsentation eine aus der Topographie des Ortes entwickelte einzigartige Synthese bilden. Eine besondere kulturelle und architekturgeschichtliche Bedeutung ist gegeben.

Die Liegenschaft befindet sich in Privateigentum.

Leonhardkreuz Großsölk

(Foto: © E. Binder))

Das Leonhardkreuz in Großsölk ist dem Heiligen Leonhard geweiht und steht unter Denkmalschutz. Es befindet sich am Zufahrtweg unmittelbar vor der Felsenanhöhe, auf dem die Katholische Pfarrkirche hl. Leonhard und das Schloss Großsölk erbaut sind. Das mehrere Meter hohe viereckige Denkmal wurde auf einem Felsblock errichtet. An der Frontansicht ist ein Gemälde des Heiligen Leonhard dargestellt, an den übrigen Seiten sind nicht benannte Heiligenfiguren mit Ausnahme des heiligen Florian abgebildet. Den oberen Abschluss bildet ein mit Holzschindeln gedecktes pyramidenförmiges Dach, welches zur Frontseite hin fließend in einen Holzvorbau übergeht.

Kirchen

Mesnerhaus / Heimatmuseum

St. Nikolai 136, 8961 Sölk
Tel.: 03685 / 22 282-4
Öffnungszeiten: täglich von Juni bis Oktober, 9  - 18 Uhr

Das Mesnerhaus - ein Projekt des Dorfentwicklungsvereines
Das holzgezimmerte Mesnerhaus, erbaut um 1639, befindet sich in der Ortschaft St. Nikolai in unmittelbarer Nähe der kath. Pfarrkirche. Das historische Gebäude beherbergte seit dem Bestand Mesnerleute, diente als Armenhaus, Mautstation und wurden hier vom Pfarrer die ersten Schüler unterrichtet.
Die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts war das Haus unbewohnt.
Im Jahre 1998 bildete sich der Dorfentwicklungsverein und sanierte in 3jähriger liebevoller Kleinarbeit, mit unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden, das Objekt unter Aufsicht des Denkmalschutzes.

(Foto: ©Herfried Marek)



Kriegerdenkmal St. Nikolai

(Foto: © E. Binder)

Das Kriegerdenkmal in St. Nikolai ist eine denkmalgeschützte Gedenkstätte zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Es wurde vom Kameradschaftsbund Sankt Nikolai im Sölktal im Nahbereich des Zuganges zur Pfarrkirche errichtet. Das Denkmal besteht aus einer dreiteiligen überdachten Gedenkwand, wobei der mittlere Bereich erhöht und vorstehend ist. An den beiden Seitenteilen sind auf Gedenktafeln die Namen der gefallenen Soldaten zu sehen.

Bauernhofanlage vulgo Bergler
St. Nikolai

Bei dem bis ins Spätmittelalter zurückreichenden Bauernhof, der sich in Hanglage außerhalb des Ortskerns von St. Nikolai befindet und aus Wohnhaus und Stallgebäude besteht, handelt es sich um eines der ältesten Gebäude der Region und ist dieser daher als regionales Kulturgut anzusehen. Der Anlage kommt Seltenheitswert zu, da zahlreiche erhaltene Baudetails die im Wesentlichen dreistufige Baugenese des spätgotischen, in der Renaissance aufgestocken, barock erweiterten Objekts an den Fassaden heute noch deutlich ablesbar machen. Diese architektonische Besonderheit lässt das Denkmal über gleichgeartete Objekte deutlich herausragen.
Das im Wesentlichen barocke Stallgebäude dokumentiert durch die Teilung in Stall- und Tenngeschoss die Wirtschaftsweisen historischer alpiner Viehhaltung. In räumlichem Zusammenhang mit dem Wohnhaus ergibt sich die Hofanlage eines alpinen Paarhofes, die damit eine prägende Hofform ostalpiner Regionen dokumentiert.
Gemeinde Sölk
8961 Sölk, Stein an der Enns 100
Telefon: 03685 / 22 282
Fax: 03685 / 23207
E-Mail: gde@soelk.gv.at
Amtsstunden
Montag - Donnerstag:
08:00 - 17:00 Uhr
Freitag:
08:00 - 12:00 Uhr
Parteienverkehr
Montag - Freitag:
08:00 - 12:00 Uhr